Plastiktütenabgabe zeigt Wirkung

Ein halbes Jahr nach Einführung der freiwilligen Plastiktütengebühr zieht der Handelsverband Deutschland (HDE) eine erste positive Bilanz. "Immer mehr Unternehmen erheben ein Entgelt auf die Kunststofftüten oder bieten sie gar nicht mehr an", sagt der HDE-Geschäftsführer Umwelt Kai Falk. Insbesondere der Lebensmittelhandel listet die Kunststofftüte in großem Stil aus. Andere Branchen geben nach eigenen Angaben zwischen 50 und 80 Prozent weniger Tüten an ihre Kunden ab, seit sie die kostenlose Abgabe eingestellt haben. Nach einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) gingen bereits im Jahr 2015 nur noch 68 Tüten pro Kopf in Deutschland über den Ladentisch. "Damit liegen wir bereits jetzt deutlich unter dem EU-Reduktionsziel für 2019 und unter den Verbrauchsschätzungen des Bundesumweltamtes", so Falk. Der HDE geht davon aus, dass der Verbrauch 2016 noch einmal deutlich zurückgegangen ist.

Quelle: Bossticker, Mittwoch 08.02.2017

Tipp:

Viele Ihrer Kollegen nehmen für Plastiktüten mittlerweile zwischen 15 und 25 Cent Gebühr. Dies funktioniert am besten, wenn Sie dem Verbraucher selbst die Wahl überlassen, ob er eine Plastiktüte wünscht oder nicht. Es hat sich bewährt, die Plastiktüten vor der Kasse zu platzieren und ein Hinweisschild mit dem Preis anzubringen. Wer sich dann für eine Tüte entscheidet, weiß, dass er dafür bezahlen muss und tut dies dann auch ohne zu Murren. So die Erfahrung zahlreicher Fachhandelskollegen.

Nehmen auch Sie schon eine Gebühr für Plastiktüten?

Übrigens:

H+Z bietet auch preisgünstige Papiertragetaschen an:


Artikelnummer: 87 9060 000, 87 9061 000, 87 6062 000