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Willkommen bei Hofmann + Zeiher!

Hofmann + Zeiher versteht sich als Zentrallagerlogistiker für den stationären Schreibwareneinzelhandel und den gewerblich orientierten Streckenhändler. Das qualifizierte Sortiment von über 40.000 Artikeln bildet deshalb nicht nur die vielbesagten „Butter-und-Brot-Produkte“ ab, sondern bietet ständig neue und attraktive Profilsortimente aus dem Bereich Papeterie und Geschenke. Das Leitmotto des Hauses „PBS in guten Händen“ verpflichtet das 1958 als Schreibwarengroßhandel gegründete Unternehmen zu überdurchschnittlich guter Betreuung und einem umfassenden Portfolio an unterstützenden Leistungen: Deutschlandweit erprobte Marketingmaßnahmen, ausgefeilte Software-Lösungen, zuverlässige Direktbelieferung und der 24h-Versandservice helfen dem Fachhandel dabei, Kosten zu optimieren und die Position am Markt zu stärken. Nicht zuletzt der Express-Sonderbeschaffungsservice für „ausgefallene“ Kundenwünsche macht den Großhändler Hofmann + Zeiher somit zu einem kompetenten Partner für Unternehmen jeder Größenordnung.

Sprachpaket zum Schulanfang von Hofmann + Zeiher

Über 300.000 Flüchtlingskinder sind in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland eingeschult worden und noch viele weitere werden in diesem Jahr folgen. Daraus ergibt sich für unsere Branche eine riesige Chance, denn gerade bei neu zugezogenen Migranten besteht ein hoher Beratungsbedarf. 

Um dieses Potenzial zu nutzen, ist es wichtig, dass der Handel offen auf diese Menschen zugeht und versucht, eines der Hauptprobleme zu überwinden: die Sprachbarriere.

Einen Beitrag dazu kann das vom Großhändler Hofmann + Zeiher entwickelte Sprachpaket leisten. Es besteht aus Flyern, die die wichtigsten Schulprodukte als Abbildung und in fünf Sprachen enthalten. Darüber hinaus ist ein vielsprachiges Schaufensterplakat inbegriffen, sowie eine Übersetzungshilfe in fünf Sprachen, die eine Kommunikation „mit Händen und Füßen“ erleichtern soll.

Erhältlich ist das Paket in Verbindung mit den Schulprospekten von Hofmann + Zeiher. Bestellunterlagen und nähere Informationen können Sie hier anfordern:

 

Checkliste für das Schulanfangsgeschäft

Erfolgstipps, zusammengetragen von erfolgreichen Fachhändler-Kollegen

 

  • Durchgehende Öffnungszeiten während der Schulanfangswoche: Bereits vor 8.00 Uhr öffnen sowie über Mittag durchgehend und abends bis 19.00 Uhr.
  • Rechtzeitige Werbung

Beispiel: Ab Juni bis Anfang August 3 x 2 Schulartikel zu super Niedrigpreisen anbieten (z.B. mit Plakat angekündigt)

  • Kontakt zu Schulen und Lehrern aufnehmen (Nachfrage steuern, z.B. mit Rabattkarten für Lehrer)
  • Rechtzeitiger Besuch von Kindergärten (z.B. zur Vorstellung der Schulbox "Die Maus")
  • Die Schulhandzettel für Grundschüler werden von den Eltern vor den Ferien abgearbeitet. Streuen Sie daher 1 bis 2 Wochen vor Schulferienbeginn Werbung in Neubaugebiete. Die große Werbeaktion (Schulprospekte) muss spätestens donnerstags vor Schulbeginn (Ferienende) im Briefkasten sein!
  • Denken Sie daran, dass dieses Jahr viele Kinder von Flüchtlingen eingeschult werden. H+Z bietet für Ihr Marketing ein Sprachpaket an!
  • Anbieten von Serviceleistungen (Zusammenstellung von Lehrerlisten, Einbinden von Büchern etc.)
  • Rechtzeitige Schaufenster-Deko

    Beispiel: Im Schaufenster in 3 Abschnitten sämtliche Bücher, Hefte usw. für die Klassen 1 bis 3 präsentieren; dazu 3 A2-Plakate mit der Auflistung und den Preisen.

    Kauft der Verbraucher das Paket, bekommt er z.B. 10% Nachlass oder eine Zugabe.

  • Sympathie-Werbung an der Kasse durch kleine Give Aways, z.B. Süßigkeiten für Kinder oder Zugabeartikel für Erwachsene. Kostet nicht viel und erzielt hohe Wirkung.
  • Vor dem Geschäft einen Erfrischungsstand für wartende Kunden einrichten.
  • Stundenpläne beipacken und Hinweisschilder zum Schulanfang aufstellen.
  • Bei größeren Geschäften ist es bei vielen Fachhändlern üblich, dass alle Mitarbeiter T-Shirts in einer einheitlichen Farbe z.B. auch mit Firmenaufdruck tragen, damit sie von Kunden deutlich unterscheidbar sind.
  • Ab 17.00 Uhr sollten Sie jemanden aus dem Verkauf herausziehen, der sich um die Nachdisposition bei Ihrem Lieferanten kümmert.
  • Noch ein Tipp: Einige Fachhandelskollegen verzeichnen große Erfolge mit einer Geburtstagskiste, die sie über Facebook anbieten und auch mit der "Eisbällchen-Aktion" (nähere Infos bei Ihrem H+Z-Fachberater).

 

Der Handel schafft Plastiktüten ab. Machen Sie mit. Bei Erteilung eines Schulauftrags erhalten Sie von H+Z kostenlose A3-Papiertragetaschen. Sprechen Sie unsere Fachberater an!

 

Viel Erfolg im Schulgeschäft wünscht Ihnen

Das Team von H+Z

Zahlen Sie den richtigen Zinssatz bei Ihrer Bank ?

Quelle: Zinskostenumfrage der Unternehmensberatung Heckner im Auftrag von Prisma und pbs aktuell

 

PBS-Aktuell und PRISMA haben gefragt, welche Zinskonditionen am Kontokorrent-Konto üblich sind. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Das Bild 1 der FMH-Finanzberatung zeigt die Entwicklung des Euribor und der zehnjährigen Bundesanleihe. Der Euribor ist der Satz, zu dem sich Kreditinstitute gegenseitig Geld leihen. Stand Anfang des Jahres 2016 liegt dieser Wert bei etwa 0 %. Logisch wäre es, dass sich zwi-schen dem Jahr 2008 und heute die Zinskosten analog zum Euribor entwickeln, also um etwa 5 % zurückgehen. Die Praxis zeigt aber, dass die Kontokorrentzinsen KK-Zins) sich nicht in dem Maße verändern, wie sich der Euribor verändert. Untersuchungen zeigen, dass im gleichen Zeitraum, Ende 2008 bis heute, der durchschnittliche Zinssatz auf dem Kontokorrentkonto um weniger als 3 % zurückgegangen ist.

Bild 1 Zinsentwicklung seit 2006


Das Bild 2 zeigt einen Vergleich der PBS-Fachgeschäfte mit den Werten für Elektrofachbetriebe. Beides wurde von der Unternehmensberatung Heckner im Herbst 2015 erhoben. Die durchschnittlichen PBS-Fachgeschäfte zahlen 10,04 % Zinsen am Kontokorrent, wohingegen Elektro-Handwerksbetriebe mit weniger als 8 % zur Kasse gebeten werden. PBS-Fachhändler zahlen also für die Inanspruchnahme ihres Kontokorrent-Kontos deutlich mehr.

Bild 2 Vergleiche der Kontokorrent-Zinsen pbs-Fachgeschäfte und Elektrohandwerker im Herbst 2015


Die Schwankungsbreite, der die Kontokorrent-Zinsen unterliegen, ist extrem. Die günstigsten Tarife für PBS-Fachhändler liegen bei 4,5 %, die teuersten bei über 17 %.

Wie erklärt sich diese extreme Schwankungsbreite?

Zunächst liegt es an den Sicherheiten. Wenn Kreditinstitute über Grundschulden verfügen, lassen sich sogar Kontokorrentzinsen erreichen, wie die Vergleichswerte des Elektrohandwerks. Wer eine 5 vor dem Komma seines Kontokorrent-Kto. aufweist, erhält bereits sehr gute Konditionen.

Auch bei dem Vergleich zwischen PBS-Fachgeschäft und Elektrohandwerksbetrieb wird deutlich, dass die Elektrohandwerker deutlich günstigere Zinskonditionen erhalten als PBS-Fachhändler.

Bild 3 Die günstigsten und teuersten Kontokorrent-Zinsen


Auch Darlehenszinsen extrem günstig

Bei Finanzierungen hat sich herausgestellt, dass heutzutage bei guten Sicherheiten Finanzierungen mit einer

1 vor dem Komma durchaus möglich sind. Wer in sein Ladengeschäft investiert, kann aus dem KfW-Förderprogramm Investitionsdarlehen ab 0,99 % nominalem Jahreszins beantragen. Fragen dazu beantwortet die Unternehmensberatung Heckner gerne.

5 % Zins für Darlehen sind zu viel

Wem heute eine Geschäftsfinanzierung für einen Ladenumbau oder ein Kfz für mehr als 5 % an-geboten wird, der muss wissen, dass es sich dabei um eine sehr schlechte Kondition handelt. Im Schnitt, so haben unsere Untersuchungen ergeben, liegen die Investitionsfinanzierungen, denen aus Sicht der Banken angemessene Sicherheiten gegenüber stehen, i.d.R bei etwa 2,5 % Zins.

Was tun, wenn die Zinskosten des eigenen Betriebes weit über den Richtwerten liegen?

Wir meinen, dass bei einem Zinssatz, der über 7 % liegt, bereits die folgenden Anfragen an die Hausbank gestellt werden sollen:

"Bitte erläutern Sie, nach welchen Kriterien Sie meinen Kontokorrent-Zins festlegen."

"Bitte sagen Sie mir, wie Sie meine Bonität / mein Rating und die Bonität des Unternehmens bewerten."

"Bitte zeigen Sie mir die Rating-Einstufung meines Unternehmens."

"Was muss ich tun, um in den Genuss günstiger Zinsen zu kommen?

 

Wer aktuelle betriebliche Zahlen bei der Hausbank abliefert, ggf. eine Planungsrechnung mit ei-nem monatlichen Soll-Ist Vergleich liefert, wird beim Rating eindeutig besser abschneiden als ein Unternehmen, das mit den Zahlen hinterm Berg hält und lediglich auf Anforderung der Hausbank den letzten Jahresabschluss ohne Kommentar abgibt.

Fazit: Wenn Sie über dem Durchschnitt Ihrer Kollegen Zinsen zahlen ( > 10% für das Kontokorrent), wird es Zeit für ein Gespräch mit Ihrer Bank.

Testphase ist vorbei - Rewe verzichtet auf Plastiktüten

Nur noch bis Juli will Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe seine Restbestände an Plastiktüten verkaufen. Eine Testphase kommt nach Angaben des Unternehmens gut an, die Kunden hätten überwiegend positiv reagiert.

 

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe stoppt den Verkauf von Plastiktüten. Dadurch sollen in Deutschland jährlich rund 140 Millionen Plastiktüten weniger im Müll landen, wie der Konzern ankündigte. Statt der umweltschädlichen Plastiktüten will der Konzern den Kunden in all seinen Supermärkten Alternativen aus Baumwolle und Jute, aber auch Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial, Kartons und Papiertüten anbieten.

 

Restbestände an Plastiktragetaschen würden in den Märkten aber noch bis Juli verkauft, teilte der Konzern mit. In den über 3000 Rewe-Märkten kaufen wöchentlich rund 27 Millionen Kunden ein. In einer dreimonatigen Testphase hatte das Unternehmen in mehr als 130 Märkten den Verzicht auf die Plastiktüten ausprobiert. Ein Großteil der Verbraucher befürworte und akzeptiere den Schritt, fasste der Handelsriese seine Erfahrungen zusammen. Fast zwei Drittel der befragten Kunden wolle zu mehrfach verwendbaren Tragetaschen oder Einkaufskartons greifen.

 

Nicht betroffen von dem Plastiktüten-Bann bei Rewe sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers vorläufig die kostenlosen durchsichtigen Plastiktüten, die etwa an der Obst- und Gemüsetheke Verwendung finden. Aber auch hier werde nach Alternativen gesucht. Weitere Einzelheiten will Rewe auf einer Pressekonferenz mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Vormittag in Berlin bekannt geben.

 

Quelle: n-tv.de vom Mittwoch, 1. Juni 2016

Fazit: Auch die ganz Großen des Handels gehen weg von der Plastiktüte und schwenken auf Papiertüten oder sonstige Alternativ-Materialien um. H+Z hat jetzt Papiertragetaschen A3 mit zahlreichen Markenlogos im Angebot: Artikelnummer: 87 3214 410

Größe: 32 x 14 x 41 cm HEK: 0,17 EUR / ST

Übrigens: H+Z bietet Ihnen diese Papiertüten auch kostenlos im Rahmen eines entsprechenden Schulauftrags an! Fragen Sie unsere Mitarbeiter im Vertrieb.    

Schaufenster für Mönchengladbach

Quelle: Handelsblatt, Februar 2016

Regionale Plattform auf Ebay erfolgreich.

Das Pilotprojekt ,, Mönchengladbach bei Ebay" kann nach einer Testphase von drei Monaten erste Erfolge vorweisen. So haben die mittlerweile 70 beteiligten Einzelhändler mehr als 32.000 Artikel verkauft und damit einen zusätzlichen Umsatz von über einer Million Euro erzielt.

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und der Hochschule Niederrhein. Es gibt lokalen Einzelhändlern die Möglichkeit, sich über eine spezielle, bei Ebay integrierte Plattform im Netz zu präsentieren und ihre Produkte anzubieten. Das Ziel: Der städtische Einzelhandel soll künftig durch das Potenzial des Onlinegeschäfts gestärkt werden. Offenbar mit Erfolg: ,, Durch die Präsenz auf der Plattform konnten wir uns einen größeren Kundenkreis erschließen. Wir haben uns dadurch ein Schaufenster geschaffen, das wir vorher nicht hatten", sagte Joachim Gottschalk, Inhaber des Mönchengladbacher Fachgeschäfts Gottschalk Electronic. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hat für das Projekt extra Mitarbeiter abgestellt, die die Händler beraten und lokale Marketing-Aktivitäten koordinieren. Über regelmäßige Händlerfrühstücke und E-Mail-Newsletter stehen die Händler untereinander und mit Ebay im regelmäßigen Austausch. ,, Für uns ist das Projekt auch eine Art Testlauf, wie der Verkauf unserer Produkte über das Internet funktionieren kann", begründet Alexander Holz von der Linden-Apotheke Wickrath die Teilnahme am Projekt.

Überraschend für alle Beteiligten war die weltweite Wirkung: Insgesamt wurden Produkte in 53 unterschiedliche Länder geliefert, darunter Österreich, Italien, Frankreich, aber auch in wesentlich weiter entfernte Länder wie Guadeloupe und Neuseeland. Am erfolgreichsten sind im Rahmen des Projekts deswegen bislang die Händler, die neben der Möglichkeit der Abholung von Artikeln im Ladengeschäft auch die Option des Versands anbieten.

Auch in anderen Kommunen gibt es Initiativen für lokale Online-Marktplätze, Pionier ist dabei Wuppertal. Bereits Ende 2014 hat die Stadt zusammen mit dem Start-up Atalanda den Marktplatz Online City Wuppertal gegründet. Auch wenn viele dieser Projekte noch mit mangelnder Reichweite kämpfen, treffen sie den Nerv der Zeit: Nach einer repräsentativen Befragung des Instituts für Handelsforschung finden 85 Prozent der Befragten, die einen lokalen Online-Marktplatz in ihrer Stadt oder Region kennen, dieses Angebot gut und nutzen es auch.

Fazit:

Lokale Einkaufsplattformen sind bei Verbrauchern zunehmend beliebt. 85 Prozent wünschen sich ein solches Angebot und nutzen es auch. Wir bringen Sie mit unserer eigens für  PBS - Fachhändler entwickelten Software "Paperlocal" auf diese "Local Commerce Plattformen" und sorgen dadurch für zusätzliche Frequenz in Ihren Geschäften und Cross-Selling Möglichkeiten.

Rufen Sie uns an,  denn wir möchten, dass Sie auch morgen noch gute Geschäfte machen. Ansprechpartner:  Hadir Turan,  Tel. 06157-8005-78, E-Mail:  H.Turan@hz-pbs.de oder informieren Sie sich bei unseren Fachberatern im Außendienst.

 
 


 

"Online ist nicht der Feind des Stores"

Quelle:   Ein Interview mit dem Finanzvorstand der Media-Markt / Saturn - Gruppe in der Zeitschrift "Finance "  (Jan./Febr. 2016)

 

Media-Saturn ist auf dem Weg zum Multi-Channel-Unternehmen, doch der Wandel ist längst nicht abgeschlossen. Über die Geschäftsentwicklung, sprach FINANCE mit Finanzchef Oliver Seidl. Interview: Markus Dentz

Herr Seidl, herzlichen Glückwunsch: Media-Saturn ist momentan die einzige Metro-Tochter, die ein ordentliches Wachstum berichten kann. Wie ist es dazu gekommen?

In der Tat ist die Geschäftsentwicklung generell sehr positiv. Im abgelaufenen Jahr lagen wir bei einem Umsatzplus in Höhe von 3,6 Prozent bei jetzt 21,7 Milliarden Euro. Die zweite wichtige Komponente ist, dass der Online-Umsatz um über 20 Prozent gestiegen ist.

Vor drei Jahren war der Online-Umsatz noch marginal. Die Widerstände der Märkte, die eine relativ hohe Autonomie haben, waren hoch. Was hat dazu geführt, dass Media-Saturn jetzt in dem Segment durchstartet?

Wir haben die Notwendigkeit uns Akzeptanz für Online im Unternehmen deutlich erhöht. Dabei haben wir immer wieder betont, dass Online- und stationärer Handel keine Gegensätze sind, sondern sich für die Kunden perfekt ergänzen können. Niemand kann negieren, dass der Konsument Online-Angebote wahrnimmt. Wenn ein Kunde online kaufen möchte, macht er das auch. Unsere Online-Plattformen haben einen starken Besucherzustrom, auf den viele Medienhäuser neidisch wären. Manche dieser Kunden wären nicht in den stationären Markt gegangen.

Dennoch waren viele Marktgeschäftsführer lange sehr skeptisch gegenüber Online. Wie haben Sie diese überzeugt?

Am Ende durch den Erfolg. Online ist nicht der Feind des Stores. Wir wollen auch den Online-Konsumenten zunächst davon überzeugen, dass er bei uns einkauft. Dann bringen wir ihn noch in den Store. Denn wir achten besonders darauf, dass auch die Märkte profitieren. Sie müssen wissen, dass die Pick-up-Quote bei rund 50 Prozent liegt.

Was verbirgt sich dahinter?

Das bedeutet, dass immerhin schon jeder zweite Kunde, der sein Produkt bei Media Markt oder Saturn online bestellt, die Ware im Markt abholt. Das bietet dem jeweiligen Markt Ansätze für Cross-Selling, weil Kunden häufig weitere Produkte kaufen, wenn sie schon mal da sind. Das führt zu mehr Umsatz und Ertrag, was letztlich die Geschäftsführer der Stores überzeugt hat.                            

Sie haben online aufgeholt, momentan liegt der Internetanteil am Gesamtumsatz bei 8 Prozent. Dabei soll es aber nicht bleiben. Wie sieht der Fahrplan für die kommenden Jahre denn genau aus?

Wir steigern uns in den kommenden Jahren etappenweise: Die Station fürs nächste Jahr liegt bei rund 10 Prozent. Langfristig wollen wir als Marktführer in Europa auch den Online-Markt abbilden und bei rund 20 Prozent landen. Das Geschäft entwickelt sich rasant.

Die Dynamik im Online-Handel ist sehr hoch. Wie bleiben Sie am Ball?

Es gibt den platten Spruch: Handel ist Wandel. Das bedeutet, sich immer wieder neu auf die Wünsche der Konsumenten einzustellen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Dynamik in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Für uns ist ganz wichtig, uns der Entwicklung zu stellen. Uns gelingt es in einzelnen Bereichen, bereits Vorreiter zu sein – etwa durch die Verknüpfung von Store und Online. Dass sie die beste im Markt momentan ist, bescheinigen uns viele Lieferanten.

 

 

Fazit:   Die Media-Markt / Saturn - Gruppe forciert das Prinzip "Click + Collect"  (= online bestellen / reservieren -  stationär abholen) sehr stark. Schon 50 % aller Kunden, die online bestellt haben,  holen die Ware dann vor Ort im Laden ab. Die Verantwortlichen haben nach anfänglichen Widerständen erkannt, dass sie dann von Zusatzumsätzen am Point-of-Sale profitieren. Auch Sie als PBS-Fachhändler können sich das Prinzip "Click + Collect"  zunutze machen.  Mit unserer eigens für PBS-Einzelhändler entwickelten Software  "Paperlocal"   bringen wir Sie ohne eigene Mühe auf diverse lokale Einkaufsplattformen und sorgen für zusätzliche Frequenz in Ihren Geschäften. Rufen Sie uns an, denn wir möchten, dass Sie auch morgen noch gute Geschäfte machen.  Ansprechpartner: Hadir Turan, Tel.  06157-8005-78, E-Mail: h.turan@hz-pbs.de oder informieren Sie sich bei unseren Fachberatern im Außendienst.


 

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